seres Unterkommen wußte. Mit Freuden wurde er von Herrn Beresfort und seiner Familie empfangen und in der Folge der Gegenstand einer allgemeinen Liebe. Unaussprechlich werth und theuer wurde für Karl seine liebende und gefällige Nahe, da er den Blinden führte, ihm Allerlei erzählte und ihn nicht verließ, wenn Richard fröhlich umherschwärmte und öfter mit den Eltern ausreiste.
Es wieß sich bald aus, daß Eduard im Wissen Richard völlig gleich war und ihn fast übertraf. Er zeigte vorzügliche Fähigkeiten und einen unermüdlichen Fleiß. Zum Tadel gab er keine Veranlassung; Lob aber erntete er oft. Um aber den fortgesetzten Belehrungen HerrnBeresforts mit Nutzen beiwohnen zu können, redete er mit ihm zuvor von der Atmosphäre und den verschiedenen Luftarten allein. Eduard faßte Alles deutlich auf, weil er schon Unterricht in der Naturlehre genossen hatte.
Nach Verlauf einiger Tage, als Eduard mit sei- ner neuen Lage bekannter und mehr einheimisch geworden war, sich an den Verlust der theuersten Mutter etwas gewöhnt hatte, die er im Stillen beweinte, sing Herr Beresfort die Lehrstunden wieder an und redete
II. Von den Meteoren.
Ihr wißt's, sagte er, daß die Meteore (Luftcr- scheinungen) in der Atmosphäre vor sich gehn. Aus

