uno die Amillen überhaupt, leiden darum >o großen Wassermangel, weil man daselbst die Wälder zerstört hat. Auf Tabago, wo man sich durch den Schaden Anderer hat warnen lassen, hält man mit der größten Strenge auf das Gesetz, daß ein Wald von 11,000 Ackern unbeschädigt und unvermindert bleibe. Eben deshalb hat auch die Luft daselbst die gehörige Feuch­tigkeit, es grünt und blüht auf der Insel und ist fruchtbar.

Nordamerika hat im Ganzen genommen, eine feuchte und kühle Luft, die man natürlich den unge­heuern Seen, als dem Huronensce, dem See Erie, Ontario, und den kleinern Seen, den ungeheuern Waldungen, zuschreiben muß.

Man findet ferner sehr waldige Gegenden, zu­nächst unter der Linie, die sich in unabsehbaren Wei­ten fortziehen, und da ist die Luft so feucht, daß der Himmel fast täglich von Wolken bedeckt ist, aus de­nen sich der erquickende, die Hitze abkühlende, reini­gende Siegen ergießt.

Auf der Insel St. Louis im Senegal, tritt bei dem Wechsel von Windesstille und Gewittcrstürmen, eine gewaltige Regenzeit ein. Die Atmosphäre wird dann von wässerigen Dünsten überfüllt, daß alles von ihr Zerstörbare verdirbt. Das Salz löst sich in Was­ser auf; Leder, Bücher und Kleidungsstücke verstecken; Metalle befällt der Rost und das Fleisch der am Abend geschlachteten Thiere, ist am Morgen nicht mehr genießbar.