steter ergriffen, hatten räum noch so viel Kraft, daß sie aus der Todtenhdhle kriechen konnten. Wenn man mir dieser Stickluft Lebenslust vermischt, so wird sie nicht allein unschädlich, sondern für das Athmen so­gar heilsam. Zur Nachtzeit hauchen Blumen, Pflan zen Stickluft aus. Giftige Pflanzen, als: Nachtschatten, Schierling, Bilsenkrautrc.dünsten reineLedenslufraus.

Die Eingeweide und die Magen der Thiere sind mit einem brennbaren Gas (Luftart) angefüllt, das sich bisweilen entzündet.

Ein Bewohner des Marktfleckens Ewan, in der Nahe von Neufchatel, hatte einen Ochsen, der aufzu schwellen anfing. Er beschloß, das Thier zu schlack?» ten, ehe es stürbe. Als der Ochse aufgeschnitten wurde, fuhr plötzlich aus dem Magen eine Flamme hervor, welche dem Schlächter Haare und Augenbraunen und einem dabeistehenden Mädchen ebenfalls einen Tbeil des Kopfhaars verbrannte.

Es geriethen Menschen in Brand, daß ihnen die Ftamme aus dem Munde schlug und von ihrem Kor per nur dieAsche übrig blieb. Diese waren aber ge­meiniglich Wein - oder Branntweintrinker.

So fand man den 4. April 1731 eine Gräfin zu Celano in Italien, am Morgen in einer Entfernung von vier Fuß von dem Bette, in ein Häufchen Asche verwandelt. Man glaubt, daß ihr Verbrennen daher rührte, weil sie sich öfter,mit Kamp fersviritus wusch und dadurch viel brennbare Luft in ihrem Körper erzeugt hatte.