von Bengalen, lm Philippinischen Archipel, herrscht vom Ende Junius bis zum Ende des Oktobers, in der heißesten Jahreszeit, ein starker Südwestwind, in seinem Gefolge sind auf der See finstere Regenwolken und Ungewitter. In den andern Monaten wehen auf diesem Meere, bei heiterm Himmel, Nordostwinde, welche bisweilen ungestüm sind.
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Windstille und Orkane unterbrochen werden. In einer Gegend des indischen Meeres, zwischen Madagaskar und Neuholland, blasen die Winde das ganze Jahr hindurch südlich oder südöstlich. Vorn Aequa- tor bis zum südlichen Wendekreis, ist der Wind so beständig, daß man aus dem Meere selten die Segel ändert und so stark, daß dieser ungeheure Ocean in zehn Wochen durchschifft wird, wo an jedem Lage 28 deutsche Meilen zurückgelegt werden.
In den kalten und gemäßigten Zonen, wenn das Wetter heiter und still ist, bemerkt man, kurz vor dem Aufgange der Sonne, einen schwachen Ost- wind, der etwa zwei Stunden dauert. Im Gebirge weht er heftiger, als auf der Ebene, immer kühl und im Winter schneidend kalt.
Zu den periodischen Winden rechne ich dieMus« sons - und Passatwinde. Sie wehen im indischen Meere in gewissen Monaten nach dieser, und in den andern Monaten, nach einer andern, entgegengesetzten Richtung hin.
Zwischen Arabien und Persien, im Meerbusen

