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drückend und beklemmend. Ihre Erscheinung wird durch Wolken im voraus angekündigt, welche südöst­lich sich am Horizont erheben. Diese noch getheil­ten Wolken fließen und wälzen sich zu einem Ganzen zusammen, sie verdichten sich und der ferne Himmel erscheint dann wie eine schwarze Decke, die von häu­figen Blitzen durchschlängelt wird. Der Tornado naht sich und es tritt eine völlige Windstille ein. Der Tag verliert sich immer mehr und ihm folgt eine Art von Abenddämmerung. Die Thiere ahnen die Ge­fahr und verkriechen sich, wo sie Schutz zu finden glau­ben, zu ihrer Sicherheit. Wie im Nu fängt der Orkan zu brausen an; die Negerhütten stürzen ein; die Fahrzeuge auf dem Meere werden umgekehrt. Wenn er anfängt, nachzulassen, strömt der Regen, unter Blitz und Donner, aus den Wolken hernieder. Er verbreitet sich nicht weit und nahe da, wo er wüthet, bleiben die angrenzenden Wolkenschichten ruhig.

Die Wirbelwinde, eine Art von Strudel in der Luft, entstehn, wenn mehrere Winde aus verschie­denen Gegenden gegen einander stoßen. Sie richten große Verwüstungen an, wenn sie stark sind.

Nahe bei dem Dorfe Leui, unweit Carcassonne, einer Stadt in Frankreich, brach ein fürchterlicher Wirbelwind aus. Etwa sechs Tage vorher war ein starkes Nordlicht, worauf täglich Stürme und Gewit­ter mit Hagel folgten, die bis zu der Zeit dauerten, als der Wirbelwind seine Zerstörungen anhob. Er sing des Abends um fünf an, in der Gestalt einer