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nicht. Wie viel hängt für Dich von einem glücklichen Augenblicke ab!
Der Onkel sprach mit mir freundliche Worte und suchte mein Gemüth auf alle Weise ruhig zu stimmen und nachdem er den rechten Zeitpunkt ersehn hatte, sagte er zu mir: nun laß das willig geschehn, was ich mit Dir vornehme. Aber mein Herz schlug gewaltig; ich
konnte sein Klopfen nicht stillen; eine unbeschreibliche Hoffnung hatte sich meiner ganz bemächtigt. Zwei mir wohlbekannte junge Wundärzte und meine Tante, die kein Wort sprach, waren im Zimmer.
Das Werk war mit Gott vollendet! Mit unaussprechlicher Freude und einem Gefühl, das keine menschliche Sprache bezeichnen kann, rief
ich laut: Herr Jesus, ich kann sehen!.
Mit fester, gebietender Stimme sagte der Onkel : jetzt ist es Zeit, Dich selbst und Deine Freude zu beherrschen; rede kein Wort mehr!.... Sollte ich den Dank meiner Freunde, ihre Wonne, ibrEntzücken schildern, als sie gewiß waren, daß ich wieder sehen konnte, ich vermöchte es nicht.
An Euch und Eure Theilnahme denke ich oft. Wie hat der Allgütige meine Nacht und Eure Traurigkeit geendet! O, du Allerbarmer,
du hast das erloschene Licht in meinen Augen wieder angezündet, daß ich meine Wohlthäter,

