Wegen durchschnitten, die von künstlich gearbeiteten Pallisaden eingefastt, und von großen, fast stets herrlichen Schatten gewährenden, Bäumen deicht sind.
Nahrungsmittel.
Die Jgname, Taro, die Banane und Brodfrucht, die Kokosnüsse, Fische und Muscheln sind die gewöhnliche Nahrung dieser Eilands-Bewohner. Schweine, Geflügel und Schildkröten werden für die Vornehmen aufgehoben. Das gemeine Volk ißt Ratten.
Mahlzeiten.
Obgleich keine bestimmte Zeit zum Essen eingehalten wird, genießen die Eingeborenen doch gewöhnlich etwas Leichtes zum Frühstück, und die
K. F. B. Hoffmann's Völkerkunde.
Bewohner Australiens. Bewohner der Freundschafts-Jnscln. 385
bis steben Jahre, ohne Ausbesserung, halten. Die geringeren Häuser sind mit Matten aus Kvkos bedeckt, und halten nicht länger als drei Jahre. Der Fußboden besteht aus gestampfter Erde, und ist mit einer Lage von Kokosblättern und trockenem Grase bestreut. Hierüber wird eine Matte aus jungen, an der Sonne gebleichten Kokosblättern ausgebreitet. Wenn auch das Hans nur aus einem Raume besteht, kann man es doch mit starken Matten in mehre Theile sondern, und sich gegen Kälte, Regen und die Rauhheit der Nacht schützen.
Der Hausherr und die Hausfrau schlafen in einem abgesonderten Theile; die anderen Familienglieder liegen, ohne bestimmte Plätze zu haben, auf dem Fußboden, und es wird nur berücksichtigt, daß die unverheiratheten Männer und Frauenzimmer getrennt sind.
Matten dienen ihnen als Betten, und mit den Kleidern, welche sie am Tage tragen, decken sie sich zu.
Die Geräthschaften, welche man in diesen Häuser» findet, sind: ein oder zwei hölzerne Schöpflöffel, welche man gebraucht, um damit den Kava auszutheilen; einige Kürbißflaschen, um Wasser aufzubewahren; Ko> kosschalen, um das Oel zum Salben aufzuheben; hölzerne Schemel und zuweilen einige Stühle für die Hausherren.
Die Häuser der Eingeborenen findet man gewöhnlich zu kleinen Dörfern vereinigt, von denen mehre befestigt sind.
Unter andern sind zu Tonga-Tabu, wie zu Bavao, die vorzüglichsten Oberhäupter der Insel in einem Hauptorte, welcher Mua heißt, vereinigt, während die befestigten Dörfer die Benennung Kolo führen.
Alle diese Ortschaften sind in verschiedenen Richtungen von gutgebauten

