2 Bewohner Amerika's. Eingeborene Nvrdamerika's.

in Ruhe gelassen sind, indem die Nachkommen der Europäer ihre An­maßungen fortwährend steigern, und ihr, ohnehin schon großes, Gebiet immerfort zu erweitern bemüht sind. In den östlichen Staaten treiben sich einzelne Trümmer von Jndianerftämmen als geringe Reste früherer Größe unvermischt herum, oder haben, mit Europäern vermischt, feste Wohnsitze genommen, und sich an Viehzucht und Landbau gewöhnt.

Die Ureinwohner Nordamerikas gehören zwei verschiedenen Menschen­rassen an, indem die Eskimo's zum mongolischen Menschenschläge gehören, die Indianer einen, dem Lande eigenthümlichen Schlag bilden.

Die Eskimo's sind über sämmtliche nördliche Pvlarländer verbreitet, und bestehen aus sechs Hanptzweigen, von welchen einer in Asien wohnt. Die nordwestlichen Indianer haben vier Stämme.

Die nördlichen Indianer, im Westen der Hudsonsbai, sind in mehre Stämme getheilt.

Im Osten von der tzudsonsbai wohnen 12 Indiancrstämnie.

Acht Hauptstämme Eingeborener wohnen zwischen dem atlantischen Meere und dem Mississippi.

32 Stämme Indier wohnen zwischen dem Mississippi und den Felsen- Gebirgen.

33 Stämme sind im Süden des Arkansasflusses, zwischen dem Mississippi und Grand.

4 i Stämme sind im Westen der Felsengebirge.

127 in Mejiko und Kalifornien, und 32 in Guatemala.

Die Urbewvhner der Antillen und Lukajen sind fast ganz verschwunden, obgleich sich ihre Zahl, bei der Entdeckung des Landes, auf mehr als drei Millionen belief.

Mehr als zwanzig Mal stärker an Zahl, als die Nachkommen von 376 Stämmen der Eingeborenen, sind die Abkömmlinge der Einwanderer.

Die Eskimo's.

Pie Karalits.

Die Eskimo's, welche Grönland bewohnen, sind klein, und selten fünf Fuß hoch, haben eine gelbliche Gesichtsfarbe, schwarze, steife, dichte Haare,