page austheilen. Den 'Wein sparte ich ebenfalls für die Kranken und Convalescenten auf, und er­setzte ihn durch Branntwein.

Den 27 sten October gab das Proviantschiff ein Nothzeichen. Als der Zimmermann zu ihm an Bord kam, fand er, daß es einen großen Leck be­kommen hatte, der bei dem üblen Wetter unmög­lich verstopft werden konnte. Die Mannschaft war von dem vielen Pumpen äußerst abgemattet, und die Lebcnsmittel sehr schlecht beschaffen. Dem letz- tern Uebel konnte ich nicht abhelfen; ich schickte ihm aber von Zeit zu Zeit Mannschaft zu, seine Leute in der Arbeit zu erleichtern.

Den 12ten Nov., als wir uns in der südli­chen Breite von 30 Gr. befanden, stellte sich eine sehr strenge Kälte ein. Wir spannten daher unsere Schanztücher auf dem Hintercastcll auf, um die Mannschaft einigermaaßen zu schützen. Wir sahen in dieser Gegend Schildkröten und einige Alba­trossen; wir konnten aber nirgends die Tiefe er­gründen. Endlich fanden wir in der südlichen Breite von 35 Min. 40 Gr. und der westlichen Länge von 49 Gr. 54 Min. in einer Tiefe von 54 Klaftern Grund, und dieß war das erstemal seit unsrer Ankunft auf der Küste von Brasilien. Den 24sten fanden sich viele Wallfische und See­kälber »m das Schiff, und in der Luft schwärmte