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IX.
tlcöcr die Lazzaroni in Oeapel.
<^>ie Lazzaroni oder Lazzari, von denen man schon oft in Zeitunzen gelesen hat, und die in der Revolutionszeit eine bedeutende Rolle in Ne» apel spielten, sind nichts anders, als ein roher, unwissender, wild aufwachsender Volkshaufe, der sich auf irgend eine Art zu nähren sucht: durch Verkaufen, durch Lasttragcn, durch Betrügen, durch Botenlaufcn, durch irgend einen Dienst, den sie jemanden erweisen.
In Deutschland hat man hin und wieder i» mehreren Rücksichten einen ganz falschen Begriff von ihnen, und vorzüglich wenn man glaubt, daß es Müßiggänger sind, die an den Straßen herumliegen und sich mit nichts beschäftigen. Dies ist nur ein sehr kleiner Theil von ihnen, denn sie haben eine» guten Lehrmeister, der ihnen Anweisung gibt. sich mit Etwas zu beschäftigen, und dies ist ihr Magen. Dieser fordert das Scinige so gut in Neapel, als in irgend einem andern Theile der Welt.

