Messer, Schecrcn, Glascorallen und Kämme un­ter sie aus. Den Weibern gab ich Bänder; und jedes schien sehr vergnügt und ehrerbietig dankbar bei diesen Geschenken. Ich mies ihnen zugleich einige Guanicoes und zeigte ihnen Beile und Hak­ten, die ich dagegen vertauschen wollte. Allein es war nicht möglich, sich hierüber ihnen verständ­lich zu machen. Es kam daher kein Handel zu Stande, ob sie gleich zu unsern Hacken und Bei­len große Lust zu haben schiene». Ihre Pferde waren mit ordentlichen Satteln, Zügeln und Steig­bügeln versehen. Die Männer trugen durchgängig hölzerne Sporen, die Weiber aber hatten keine. Die Pferde und Hunde schienen von Spanischer Abkunft zu seyn, und waren ungefähr 14 Faust hoch. Ich maaß verschiedene dieser Patagonier mit meiner Meßruthe. Einer von ihnen war 6 Fuß 7 Zoll, der andere 6 F. 5 Z., 6 F. 6 Z., die meisten aber waren 5 F. 10 Z. Ihr Haar ist nicht kraus, sondern gerade und rauh wie Schweins­borsten ; mit einer baumwollenen Schnur binden sie es hinten zusammen; aber weder Männer noch Weiber tragen den Kopf bedeckt. Sie sind wohl gebildet und haben große Knochen; aber nach Pro­portion sehr kleine Hände und Füße. Meistens besteht ihre Kleidung aus Guauicoefellcii, wovon sie die rauhe Seite einwärts tragen. Zuweilen haben sie auch ei» aus den weiche» Haaren dieses