Nagel schändlich verdorben hatten. Ich befahl daher, daß sich keine Frau mehr diesseits des FlusseS sollte blicken lassen.
Den 14teu erblickte der Evnstabel jenseits deS Flusses eine alte Frau, welche bitterlich weinte. Sobald sie sah, daß sie von ihm bemerkt wurde, schickte sie einen Jüngling herüber, der einen Plan- tanenzweig zu des Constabels Füßen legte und dabei eine lange Rede hielt. Nachher ging er zurück, brachte die alte Frau herüber und ein alter Mann schleppte zwei große fette Schweine herbei. Als der Jüngling wahrnahm. Laß unser Cvnsta- bel einiges Erstaunen und Mitleiden über ihren Zustand bezeigte, hielt er noch eine Rede, die länger war, als die erste, woraus man aber so wenig klug werden konnte, wie vorher. Endlich gab sie aber zu verstehen, daß ihr Mann und zwei von ihren Söhnen im Gefechte gegen das Schiff geblieben wären Sie ward hierbei so bewegt, daß sie nicht weiter reden konnte, sank in Ohnmacht, und die zwei jungen Leute, die sie hierher begleitet hatten, waren ungefähr in gleichen Umständen.
53
Geschmack hatte. Nachdem wir dieses gute Verständniß mit der Königin errichtet hatten, kamen zwar viele Schweisse und Federvieh zu Markte; wir mußten sie aber immer weit theurer bezahle», als im Anfang, weil unsre Leute, durch ihre Unterhandlungen mit den Weibern, den Preis der

