Verrath eingenommen war, begleitete sie mit vielen andern Kähnen die Boote bis aus Schiff. Sobald sie an Bord kam, konnte sie vor Wehmuth nicht sprechen, sondern setzte sich nieder und weinte laut. Als sie aber sah, daß wir die Anker lichteten und die Segel aufspannten, umarmte sie uns alle und nahm aufs zärtlichste von uns Abschied. Wir kamen indessen nicht weit, denn der Wind, der sich erhoben hatte, erstarb sogleich, und die See war so still, daß wir das Schiff bugsiren lassen mußten. Als unsere indianischen Freunde dies sahen, ruderten sie nochmals in ihren Kähnen gegen uns zu, und der Kahn der Königin legte sich an die Constabler- Kammer hin; ihre Leute befestigten ihn allda an das Fenster, und in wenigen Minuten kam sie an den Bug ihres Kahns, setzte sich da nieder und weinte bitterlich. Ich gab ihr verschiedene Sachen, die ihr nützlich und angenehm seyn konnten. Sie nahm aber alles mit der stillschweigendsten Gleich­gültigkeit an. Um zehn Uhr waren wir über die Reihe von Klippen weggekommen, und weil sich eben ein frischer Wind erhob, so nahmen diese guten Leute nochmals aufs zärtlichste von uns Ab­schied und bewegten mich selbst dadurch so, daß ich mich der Thränen nicht enthalten konnte.

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