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stehe» sie ohne Medicin und große Pflege. Bei Erwachsenen aber werden die Daws selten völlig geheilt, ob sie gleich damit nur einmal, wie mit den Pocken, befallen werden. Die Neger der Gold- küste sollen sie sogar ihre» Kindern einimpfen. Ich weiß nicht, ob irgend eine Arznei schon erfunden ist, diese Krankheit ganz zu heben; aber andere Beschwerden richte» die größten Verwüstungen un­ter den westindischen Negern a». Die eine ist eine Art von Tetanus oder Maulsperre, welche Kinder häufig zwischen dem fünften und vierzehnte» Tag nach ihrer Geburt befällt, und wovon gewöhnlich der vierte Theil aller neugebornen Negerkinder ein Raub des Todes wird. Die andere greift Erwach­sene an, sie werden wassersüchtig und führen be­ständige Beschwerde über den Magen; aber sie finden einige Erleichterung, wenn sie eine gewisse Erde essen. Ich habe von vielen Pflanzern und Auf­sehern gehört, die so unwissend und grausam wären, ihren Negern dieses Erdeessen, als eine üble Ge­wohnheit, bei harter Strafe zu verbiete».

Um Kranke und Wöchnerinnen gehörig zu pfle­gen, ist jede Plantage mit einem Hospital versehen, daö aus mehreren Zimmern besteht, wo eine alte Negerin ihrer wartet. Der Herr besorgt gewöhn­lich Decken, Reis, Mehl und Zucker; diese Dinge werden den Kranke» selten entzogen. Viele Be­sitzer lassen ihren Sclaven unter Liesen Umständen