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Vene Castelle eingeschlossen. Zum Unglück der La­teiner geriethen Venedig und Genua in einen schwe­ren Krieg, der jenes nöthigte, seine Flotte, die ein­zige Stütze der Lateiner, zurückzurufen. Diesen Um­stand machte sich Michael zu Nutze. Er schickte 1259 seinen Bruder gegen den Despoten von Epi- rus und trug ihm auf, seinen Marsch nahe bei Con- stantinopel vorbei zu nehmen, um dadurch die La­teiner in Furcht und Unruhe zu erhalten. Der Heerführer traf einige Griechen vor dieser Stadt an, welche ihm eine verfallene Wasserleitung, die in dieselbe führte, kund machten und versprachen, ihm durch ihre Freunde, wen» er des Nachts mit seiner Mannschaft durch den Kanal einbrechen wollte, in der Stadt behülstich zu seyn, zumal da die Be­satzung sehr schwach sey und der größte Theil vor Daphnus, einer Stadt am schwarzen Meere, einige Meilen über Cvnstantinopel läge. Nach dieser Ab­rede drang der griechische General des Nachts durch den Wasserganz mit 800 Mann in die Stadt, in welcher seine Freunde, die Griechen, zu gleicher Zeit hier und da Feuer anlegten und dadurch Unordnung und Verwirrung bei den Lateinern verursachten. Als Balduin erfuhr, daß der Feind in der Stadt sey und die Flamme sich dem Pallaste nähern sah, so entsteh er auf einem kleinen Schiffe. Das Heer von Daphnus kam auch auf die erste Nachricht von dem, was zu Cvnstantinopel vorging, zurück, nahm