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Völker, womit er sich Constantinopels und zugleich seines Vaters und Bruders bemächtigte, welche er nun seinerseits gefangen hielt. Aber nach drei Iah» ren machten auch sie sich lo , stehen ebenfalls zu dem Sultan und versprachen noch einen größern Tribut, wenn er ihnen die Kaiserkrone wieder schaf­fen wollte; und so wurde Manuel Kaiser, mit dem aber der Sultan nicht anders, als mit seinem Sclaven umging, und sobald er nicht alles that, was er verlangte, vor Constantinopel rückte. Diese in Europa anwachsende Macht der Türken, welche auch für Ungarn gefährlich wurde, nöthigte den Kö­nig Sigismund von Ungarn, die Waffen gegen sie zu ergreifen. Herzog Philipp der Kühne von Burgund schickte ihm seinen Prinzen Johann zu Hülfe. Bajazeth stellte die Belagerung von Con­stantinopel ein und erfocht 1396 bei Nicopvlis einen der größten Siege über die Christen, da die Burgunder das Treffen zu hitzig angefangen hat­ten und nicht zeitig genug von den Ungarn und Deutschen unterstützt wurden.

Nach diesem Siege sing der Sultan die Be­lagerung von Constantinopel wieder an. Der be­drängte Manuel überließ die Vertheidigung der Stadt seines Bruders Sohne Johann, mit dem er sich ausgesöhnt hatte, und segelte nach Italien, den Occident zur Beschützung des Orients aufzu­bieten. Hier fand er wenig Trost. Spanien war