und andere Platze in der Crimm und Gakata bei Constantinopel. Der Kaiser Johann Paläolo- gus hatte es mit ihnen verdorben. Als daher ihre Flotte aus der Crimm, wo sie mit den Tataren Friede gemacht hatten, nach Galata zurück kam, faßten sie den Entschluß, sich Constantinopels zu bemächtigen. Sie belagerten es zur See, mußten aber unvrrrichtcter Sache wieder absegeln und ihren Weg nach Italien nehmen; doch fuhren Galata und Constantinopel noch eine Zeitlang fort, sich zu beschießen und die Feindseligkeiten fortzusetzen.
Vielleicht wäre das griechische Kaiserthum seinem Ende noch so nahe nicht gewesen, wenn nicht dasselbe unter die sechs Söhne des Manuel wäre getheilt worden und von diesen nicht einer dem andern zu schade» gesucht hätte, bei welchen Uneinigkeiten Amurath säst ganz Griechenland an sich riß und ohnedem seine Macht durch den großen Sieg über den blindbrüchigen Uladislaw von Polen und Ungarn bei Varna 1444 ansehnlich vermehrte. Johann war 1448 gestorben, ihm folgte sein Bruder Constantin XI., der bis dahin Fürst von Morea gewesen war. Amurath ging 1441 aus der Welt und hatte Mahomed II. zum Nachfolger. Sobald derselbe die Unruhen, welche ihm der König in Caramanien machte, gestillt hatte, nahm er sich vor, das griechische Kaiserthum, wo-

