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würde, weil die Türken nichts von der Pracht im Banen wissen, und keiner Regel einer gurcn Bau­kunst folgen. Sie haben zwar einige schone Mo­scheen , aber dazu haben sie das Modell oon der St. Sophien- und andern von den Gnechen ehedem erbauten Kirchen genommen. Der Eingang zum Serail ist ein gemauerter Pavillon mit einem großen Thore, auf türkisch Capi, die Pforte ge­nannt, woher das Reich vielleicht selbst den Namen der Pforte bekommen hat. Ueber dem Bogen des Thors liest man eine arabische Inschrift. Fünfzig Ca- pidschi's (Thorhüter) halten da Wache. Ihre Waf­fen sind ein Stecken, den sie in der Hand führen. Man kommt diirch dasselbe in den ersten großen Hof, der auf den Seiten der Hofmoschee, die Münze, das Krankenhaus, den großen Marstall und die Wohnungen der niedrigsten Klasse der Be­dienten des Serails hat. In diesem Hofe warten die Sclaven und Bedienten der Pascha's und Vor­nehmen, die bei Hofe zu thun haben, mit den Pferden auf die Zurückkunft ihrer Herren. Hier mache» immer einige Officiers die Ronde, und stra­fen die mit Stockschlägcn ab. welche durch lautes Reden und Geräusch das Stillschweigen, was da herrschen soll, stören. In dem Krankenhause soll die Derpsiegung so gut seyn, daß einige, wenn il>- nen gleich wenig fehlt, sich doch, um der Ruhe und Erquickung zu genießen, dahin bringen lassen.

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