deren man an 170 zahlt, sind von unterschiede­ner Sorte Marmor, von Porphyr und von egypti- schcm Granitstein. Die andern Moscheen zu Con- stantinopel sind Copien von dieser Sophienkirche. Die Moschee Soliman, die Soliman II., der prachtlicbcndste unter allen Sultanen, hat hauen lassen, übertrifft jene noch an äußerer Schönheit. Ihre Pfeiler haben mehr Zierde, ihre Fenster sind größer und besser geordnet, und die Gallerien, die von einem Pfeiler zum andern gehen, sind regel­mäßiger und schöner. Das ganze Gebäude ist von den besten Steine», die man in den Ruinen der jenseits des Bvsphorus in Asien gelegenen Stadt Chalcedonien gefunden bat, aufgeführt. Die Mo­schee Valide, von der Sultanin Valide, Ma- homed IV. Mutter, erbaut, ist nicht weniger schön. Sie steht am Hafen, nicht weit vom Serail. Ihre Säulen sind von Marmor, aus den Ruinen von Troja.

Die Moscheen haben 2, 4 bis 6 spitzige hohe Thürme, welche zum Theil frei, nahe bei der Mo­schee stehen, oder zum Theil dicht daran stoßen, und bisweilen 2, bisweilen 3 Gallerien haben, von welchen herab die Stunden zum Gebet mit lauter Stimme abgerufen werden. Sie werden Mina­rets genannt, und dienen sowohl den Moscheen, als der Stadt, besonders wenn sie, wie bei Feier­lichkeiten geschieht, erleuchtet werden, zu einer bc-

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