Tages vor der Pforte derselben melden, wie auch der Hospitäler und der Schulen verwendet.

Die Griechen, deren Anzahl sich in Constanti- nopel über 400,000 Seelen erstrecken soll, haben hier 22 Kirchen, Die Armenier, welche bei weitem nicht so stark sind, haben deren weniger. Von den katholischen Kirchen wird unten bei den Vorstäd­ten die Rede seyn. Nach der Erzählung des Prin­zen Kantemirs in seiner ottomannische» Ge­schichte, wurde Mahomed II. der Sturm, den er auf der Landseite gegen Constantinopel unter­nahm, abgeschlagen, hingegen ein Theil der Stadt auf der Seite des Hafens erstiegen. Sogleich hät­ten die Griechen in dem andern Theile mit Ma­homed, der diese Ersteigung vielleicht nicht sobald erfahren hätte, kapitulirt. Mahomed hätte den drit­ten Tag seinen Einzug gehalten; in dem eroberten Theile hätten die Griechen alle ihre Kirche» und Schulen verloren, in dem Theile aber, der sich durch Akkord ergeben habe, hätten sie diese behal­ten, bis Selim L ihnen alle von Steinen er­baute Kirchen, bis auf die Patriarchalkirche, ge­nommen, ihnen aber nachher die Freiheit gegeben habe, andere von Holz wieder zu bauen. Die Patriarchalkirche, welche nicht viel Schönes hat, steht, nebst der Wohnung des Patriarchen, etwa 200 Schritte vvm Hasen, woselbst auch die meisten Griechen wohnen. Diese wagen es aber nicht, etwas

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