desselben, Adolph und Marie, muntere Spielge­fährten. Nach kurzem Mittagsmahle ward ein Spazier- gang in das Wäldchen, in dessen Mitte das Wohnhaus lag, vorgenommen, und man verweilte in demselben bis Abends, da verschiedene Aussichtspunkte die Auf­merksamkeit der Gesellschaft oft und lange gefesselt hat­ten. Vorzüglich gefiel Emil'n ein stilles Plätzchen, wo

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ibm auch nach und nach gelang. Doch ward eS erst den Folgen der im Anfang erwähnten Spazierfahrt aufbe- l,alten, lvirkfam und vom Grunde aus jedem Rückfalle vorzubeugen.

Die Abfahrt.

Die bestimmte Stunde der Abfahrt schlug endlich; Herr von G o ld e g g stieg mit seiner Gattinn und Emil in den bequemen Wagen, und hurtig fuhr dieser, von dem alten Kutscher geleitet, durch die Straßen der Stadt in s Freye. Zwischen reichen Getreidefeldern, an welche sich Wiesen reihten, aufweichen Bauersleute das hochgewachsene Gras abmähten und zu Haufen sammel­ten, zog sich der Weg allmählich bergauf, bis ein dich­ter Wald unsre Reisenden einschloß. Ungefähr ein Stündchen fuhren sie, bis sie auf einer Vergebene ein hübsch gebautes Wohnhaus erreichten, welches das Eigen­thum des Herrn von Rheinfcls, eines alten Ge­schäftsfreundes von Emils Vater, war, und wo dieser einen Tag zubringen wollte, um dann tiefer in's Ge- birg zu jener Schwester von Frau von Gold egg zu fahren.

Die Waldstücke.

Herr von Rheinfels nahm seine Bekannten gast­freundlich auf, und Emil fand in den beyden Kindern