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dern HeruMzuwandern, aber fast hätte sie darauf ver­zichtet, als sie den fraglichen Schuh sah; da jedoch Ma­dame H aller die Bemerkung machte, daß er ihr zu groß scheine, so war dieß der kleinen Widersprecherinn genug, zu behaupten, er siehe ihr vortrefflich, und sie zog ihn an. Zwar hätten bequem zwey Füßchen darinnen Platz gehabt, und die hohen Absätze zwangen sie zu hinken, was ihr, wenn wir das altmodische Aeußerc des Schuhes dazu nehmen, der vom gröbsten Leder mit einer großen Schnalle tvar, ein so drolliges Aussehen gab, daß selbst das gut­müthige Lottchen sich des Lachens nicht enthalten konn­te, aber gab es ein andres Mittel, nicht immer zurück­bleiben zu müssen?

Maria nna deckte sogleich den Tisch, und Madame Hallcr schlug vor, indessen die Wirthschaftsgebäude zu besehen, wohin sie zu begleiten sieb Johannes anboth, Fanny aber fühlte sich krank vor Eigensinn, Laune und Hunger obgleich sie die freundlichen Anerbicthun- gen Mariannens zurückwiesund Helena war kaum aus der Thüre getreten, als sie wieder umkehrte, aus Furcht von Lottchen ausgelacht zu werden. Die beyden Mädchen blieben also zurück, saßen sich stumm gegenüber, und jede dachte, wenn das eine Lustbarkeit seyn sollte, sie nicht bald wieder sich eine gleiche wün­schen, ohne einzusehen, daß sie nur sich selber alles Ver­drießliche des heutigen Tages zuzuschreiben hatten. Ma­dame Haller und Lottchen aber besahen inzwischen mit Vergnügen Haus, Stall, Meiercy, Garten, Wie­sen und Feld, und Johannes freute sich, Lottchen, welche sich gerne unterrichten ließ, auf ihre passenden Fragen ordentlich Auskunft geben zu dürfen.

Nach ihrer Rückkehr wurde das Mittagmahl aufge­tragen, und die gute Mari an na hatte nichts ver-