Frau Weber war noch so lange icdem Troste un­zugänglich, bis sie sichtbar die endliche Besserung des Kleinen, durch die unermüdete Thätigkeit des braven Schmidt herbeygeführt, eintreten sah. C e c i l i a litt unterdessen ohne Murren, während der langen Dauer der Krankheit, daß ihr jede Ausgabe versagt und man­ches Vergnügen entzogen werde, und die Entbehrungen übten einen heilsamen Einfluß auf ihre früher so leicht­sinnige und eitle Gemüthsart aus. Ueberdicß wieder­holte ihr auch die Mutter täglich, unter Darstellung der traurigen Folgen ihrer Untugend, wie die Zeit und der Lohn des Arbeitenden für jeden, der arbeiten lasse, ge­heiligt seyn soll, und der Zeitpunkt der endlichen Ge­nesung Augusts, der in der Folge von Cecilia und ihrer Mutter stets reichlich unterstützt, und dessen Fortkommen gesichert wurde, war auch jener der geisti­gen Genesung Ceciliens.

109

Freunde gegeben, die, wie ich hoffe, eines Tages Ihnen und Ihrem Sohne nützlich seyn werden.«