Nachbarn |inb so an», als wir, und Alle suche» bei ihr Hülfe. Sie hat vorgestern erst wieder dem kranke» Niklas ihre» ganze» Borrath von Brot hingetragen. Es geht nicht an, wir kommen zu oft."
„Aber was meinst Du, Vater, wenn Wilhelm zum Herrn ginge und um Vorschuß bäte. Wir haben dock die Stücke bald herunter vom Stuhl; der Werkmeister hat sie gestern besehen, also denke ich, wird er sich nicht weigern."
„Nichts da!" rief erzürnt der Vater, „der giebt nichts mehr; er hat uns schon nach seiner Meinung zu viel vorgeschossen und ist mir überhaupt nicht grün, weil ich die Mütze nicht tief genug vor ihm abziehe, und manchmal ei» lautes Wort in der Schenke spreche, wen» der Küster die Zeitung vorliest."
„Laß gut sein, Vater," beschwichtigte die Mutter, „ich kann den Jammer um uns her nicht mehr mit ansehen, und ich weiß es, Du stellst Dich auch nur so hart, Du leidest wie ich."
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Die Mutter hob das thranenübcrströmte Gesicht und erwiederte liebevoll: „Das wäre wohl ein unnützer Gang, Mariechen; die gute Pathe giebt so oft von ihrer Armuth mehr, als sie wohl entbehren kann. Alle

