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gezogen. Zuweilen hört man leises Wiinmern von die­sem Lager; dann sendet die Frau einen traurigen Blick von ihrer Arbeit nach der armen Mutter hin, oder sie ruft ihr liebreich tröstende Worte zu.

Weiter konnte sie ihr für den Augenblick keine Erquickung reichen, indem die Arbeit erst abgeliefert werden mußte, um die so nöthigen Nahrungsmittel von dem zu erwartenden, kärglichen Lohn herbeizu­schaffen. Deshalb arbeitet auch die Familie mit sol­chem rastlosen Eifer. Leider aber war für heute keine \ Aussicht, trotz allen Fleißes, die Arbeit zu vollenden,

und dennoch war es durchaus nöthig, einige Bedürf­nisse für die armen Hungrigen zu besorgen. Dieser Gedanke bewegte jetzt unaufhörlich die Eltern, und auch Marie, die für ihr Alter schon recht verständig war, dachte mit Sorge daran, und überlegte mit kindlicher Liebe, was sie wohl thun könne, um einigermaßen die­ser Noth abzuhelfen.

Nach langem Schweigen sagte sie endlich mit schüchternem Tone:Was meinst Du, Mutter, soll ich einmal wieder zur Pathe Kunze» gehen und hören, ob sie mir etwas Brot und ei» paar Kartoffeln geben kann? Wenn es auch nur für die Großmutter und für die Kleinen ist; wir wollen schon noch warten."

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