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Der Weber und sein armes Weib arbeiteten nun wieder emsig und unermüdlich fort; der Vater, wie immer, schweigend, die Mutter sicundlich plaudernd mit den Kindern.Sei ruhig, Gustchen, Schwester Marie bringt Geld, dann kauft Mutter Brot und kocbt Gustchen eine schöne Suppe. August, rede doch dem Schwesterchen zu, und Du, Hans, gehe zur Groß­mutter, sage ihr, daß sie bald zu essen bekommt."

Ich gehe nicht zur Großmutter," antwortete Hans, sie sieht so graulich aus, und ihre Hände sind so kalt; ich fürchte mich, wenn sie mich anfaßt."

Der Vater hob eben die Hand nach einem Straf- instrument, um den Knaben damit für diese unehrerbie- tige Rede zu züchtigen. Da klopft es an die Thür, und ein altes, freundliches Gesicht schaut herein. Es war die Pathe Kunze».

Gott grüß Euch, Leute," sprach sie;wie geht's hier?"

Wie immer," antwortete Heiser,Quälerei und Elend." Die Webcrfrau aber stand schnell von der Arbeit aus, wischte einen alten Schemel ab und stellte ihn dem lieben Gast hin.

Wir haben Euch gestern den ganzen Tag nicht gesehen, Frau Pathe," sagte die Frau.