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Euern Leib, was Ihr anziehen werdet; denn Euer himm­lischer Vater weiß, daß Ihr des Alles bedürfet."

Die alte Frau hatte immer herzlicher und eindring­licher gesprochen; endlich trat sie an den bewegten Mann heran und sprach:Gebt mir die Hand, Nachbar, und versprecht mir, auf den guten Weg zurückzukehren. Laßt Euch in kein strafbares, thörichtes Beginnen ein; denn ich höre allerlei lästerliche, gottlose Rede von den We­bern i» den benachbarten Dörfern. Es nimmt kein gutes Ende, ich sage es Euch. Ich bin nur eine alte, einfältige Frau, aber ich habe Zeit meines Lebens offene Augen und Ohren gehabt, und Vieles erlebt; nie aber ist etwas Gutes herausgekommen, wenn der Schwache sich gegen den Gewaltigen auflehnte."

Indem sie so sprach ging die Thür aus, und die beiden Kinder traten mit verweinten Augen ein. Man hatte nichts Gutes erwartet, und dennoch war die trau­rige Gewißheit für Alle ein schmerzliches Erschrecken.

Der Weber, der bei der Rede der verständigen Freundin niilder und gelassener geworden war, fiel so­gleich wieder in seine finstre Laune zurück und rief hef­tig:Habe ich es nicht gesagt, daß es ein dummer, unnützer Weg sein würde? Sprecht nicht," herrschte er den Kindern zu, die eben ihren traurigen Bericht ab-