Heerde in Begleitung des treuen Hundes, wieder hin­aus und tummelte sich lustig umher.

Eines Tages kam ein Mann über den nahen Berg geschritten, und als der Hirt ihn sah, sprach er balblaut zu sich selbst:Ei, ist das nicht der Vater Weber Heiser, der daher kommt? wie hat der Man» sich seit vorigem Jahr verändert; er ist rüstig und srisch geworden. Grüß Gott, Heiser," rief er ihm zu,wo­hinaus so schnell?"

Grüß Gott, Paul," erwiederte Heiser;der liebe Gott hat mir eine» hübschen, kleinen Jungen geschenkt, den will ich kommenden Sonntag über acht Tage tau­fen lasse»; ich gehe eben zum Müller, um mir das Mehl zum Kindtaufskuchen zu bestellen; meine Marie soll Euch auch ei» Stück davon bringen."

Das laß ich mir gefallen," antwortete lächelnd der Schäfer.Bei Euch ist wohl jetzt gute Zeit, nun Euer gestrenger Herr fort ist."

Gott sei Dank, ja," sagte Heiser.Wir arbei- ren fleißig Tag für Tag; aber wir haben doch etwas für unsre Arbeit. Wir werden nicht gedrückt und ge­schunden, wie sonst. Der alte Herr Robert und sein lunger, lieber Sohn richten Alles so ei», wie es beim seligen Herrn Wild war, und mehr verlange» wir nicht.