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zu Kreuze kriecht; er war doch Zeit seines Lebens ein hochmüthiger, hartherziger Bursche."
„Nun, wen» er nur anders und bester wiederkommt," erwiederte der Weber; „dann wollen wir ihm das Böse, das er uns zugefügt hat, nicht nachtragen. Es ist wahr, ich habe einen ordentlichen Haß auf ihn gehabt, und mich oft mit schlechte», sündhaften Gedanken getragen, die meine gute, fromme Katharinc genug geängstet haben. Wenn er uns aber nach seiner Rückkehr gerecht behandelt, so soll er sehen, wie treu wir ihm sein werde». Und sollte sich bei den andern grausamen Fabrikherren ein Unglück ereignen, dann wollen wir ihn und sein Hab und Gut mit Leib und Lebe» beschützen. Denn ich sage Euch, Paul," fuhr er qe- heimnißvoll fort, „es ist ein böses Blut in den Webern, und es giebt Unheil. — Doch nun muß ich fort, ich habe schon zu lange geplaudert. Seht mal Euren Hund an, der spitzt die Ohren und sieht mich so klug an, als wenn er verstünde, was wir zusammen sprechen."
„Ja, ja, Heiser, Karo ist ein kluges Vieh," erwiederte der Schäfer; „manchmal kommt es mir vor, als hätte er Menschenverstand."
„Na, adieu Paul."

