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Frau Sabine und erzählte dem Kinde, wie es ihre Mutter noch weit schlechter habe.
Dann weinte Rosamunde bittre Thränen und bat den lieben Gott, sie und ihr Mütterlein bald sterben zu lassen, daß sie in den Himmel kämen zum guten Papa.
Frau Hildegard erfuhr auch täglich die üble Behandlung ihres arme» Kindes, was ihr jedes Mal das Herz zerriß. Keine Marter konnte aber ihren Muth erschüttern und sie dahin bringe», die Gemahlin des bösen Ralf zu werden. Sie hoffte fest in ihrer Noth auf Gottes Hülfe.
Nach einiger Zeit fing die kleine Rosamunde an zu kränkeln, und da der Arzt sagte, wenn das Kind nicht täglich einige Bewegung in der frischen Luft hätte, so würde es verkümmern und sterben, erlaubte ihr Frau Sabine, wenn sie nach Tische ihre Mittagsruhe hielt, hinauszugehen in den Garten; doch nur ei» Stündchen. Sie sollte sich ja hüte», diese Zeit zu verlängern, fügte sie hinzu.
Das war nun eine große Erquickung für die arme Kleine, und sie lief, so schnell es ihre geschwächten Kräfte erlaubten, durch alle Gänge des lieben Gartens, besuchte jedes Lieblingsplätzchen ihrer guten Mutter,

