neiden durste er sie nicht, er war ja der Liebling; warum sollte er Böses von ihnen erdichten, wodurch er sie dem Vater verhaßt machte, ihn betrübte und sich ihnen als einen Feind zeigte? Er redete die Wahrheit; gehorchte seinem Vater und that, was er nicht unterlassen durfte. Wir wollen ihn ja den Kindern nicht gleich stellen, die ohne Beruf und Befehl, Böses von andern Kindern reden; die sogar Lugen erfinden, um ihnen Vorwürfe und Strafe zuzuziehen, das sind schlechte Kinder. Unrecht aber, was Andere verüben, verheimlichen und verschweigen, was großes Unheil anrichten kann, dem wir hatten steuern können, wenn wir es zur rechten Zeit entdecken, macht auch uns strafbar.
, Wenn Jakob mit Joseph und Benjamin allein war, da erzählte er ihnen die Geschichte seines Lebens und verschwieg ihnen die Fehler seiner Jugend nicht um sie davor zu warnen; aber er sagte es ihnen auch, wie er durch die Gnade Gottes, dessen Hand ihn auf den Weg der Frömmigkeit geführt hätte, ein besserer Mensch geworden wäre. Diese Unterredungen, bei denen er ihr Gemüth immer aus den allgegenwärtigen und allwissenden Gott lenkte; durch die er sie zum Vertrauen auf
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