ihn, zur Liebe gegen ihn, zur Achtung seiner hei­ligen Gesetze ermunterte, wollte er den Grund ei­ner unerschütterlichen Frömmigkeit in ihnen legen, sie gegen die Verführungen zum Laster sichern, daß sie nie den Weg der Gottseligkeit und Tugend ver­ließen. Diese weisen Lehren des Vaters, die Ja­kob den Herzen seiner Kinder tief einprägte, waren es, die den Joseph aus einer großen Gefahr rette­ten, der er nah war, denen er sein großes Glück und unaussprechliche Freuden verdankte. Was wäre aus dem armen Joseph geworden, wenn er es von seinem Vater nicht gelernt hätte, Gort über Alles lieben, gehorchen und vertrauen? In Ver­achtung und Schande wäre er gerathen und gewiß als ein Verbrecher, da die geheimste böse That ans Licht kömmt, bestraft worden«

Da nun Joseph durch sein kindliches Gemüth, durch seine Frömmigkeit, auch seine herzliche Zu­neigung dem Vater große Freude machte, so war es ihm natürlich, daß er ihm wieder Freude machte und ihm Beweise seiner Zufriedenheit gab. Die Liebe des Vaters ist die Frucht der Liebe des Kin­des.

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