erkennt die Bruder an ihrer Stimme. Seine Hoffnung, so glaubt er, hat ihn nicht betrogen; das Herz der Feindlichen muß dem Mitleid nachgeben; der Zorn ist vorüber; er soll nicht in der Grube umkommen; er wird herausgezogen.
In größern Schmerz verwandelte sich seine Freude, als für ihn von den Kaufleuten zwanzig Silberlinge (zehn Thaler) gezahlt werden, und er sich überzeugt, daß er als ein Sclave nach Ae- gypten wandern soll, um dort, wer weiß an welchem fremden und harten Herrn, um einen grösser» Preis verkauft wird. Jetzt flössen seine Thränen, er war der Sprache mächtig und sagte: euer» Bruder wollt ihr zum Sclaven machen? für seine Knechtschaft saßt ihr euch bezahlen? wie einen Gefangenen, der unschuldig ist, könntet ihr mich den Fremden überliefern? ach, womit hätt' ich mich an euch versündigt, daß ihr mich so hart behandelt! habt Erbarmen mit mir und euerm Vater! laßt euch erweichen! glaubt ihr auch nicht an einen allwissenden und gerechten Gott, der die Uebelthat an euch rächen wird?
Der Handel war abgeschlossen; das Geld fpUtc nicht zurückgezahlt werden; keiner stimmte
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