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für Josephs Loslassung; die Midianiter, die unter den Jsmaeliten waren, bemächtigten sich des Jünglings; er that keinen Widerstand; folgte, wie ein Lamm und sprach im Scheiden mit zitternder Stimme und wehmuthsvollem Gesicht zu seinen Brudern, ich lege mein Schicksal in Gottes Hände, er wird mich nicht verlassen! grüßt meinen Pater, der mich schmerzlich vermissen wird und meinen Bruder Benjamin. Lange, lange werde ich um sie klagen! den Lohn aber, den ihr an mir verdient habt, wünsche ich euch nicht!
Da ging er hin, der arme Joseph, der durch seine Bruder so unglücklich geworden war, mit zerrissenem, blutendem Herzen. Ach, von dem Pater, der seine ganze Liebe war, ohne den er keinen Tag leben konnte, war er getrennt und nicht Einmal die Hoffnung richtete seine Niedergeschlagenheit aus, ihn je im Leben wieder zu sehen. Pon Fremden sah er sich umgeben, von denen er weder Mitleid und Trost, noch Liebe erwarten konnte; sie waren ja Menschen, die mit ihren Mitmenschen Wucher trieben. Ein Lösegeld, das ihre Gewinnsucht beftiedigte, konnte er ihnen nicht anbieten. Sie schienen ihn nur zu betrachten, um

