erträglicher zu machen, schimpflichen Mißhandlun gen zu entgehen, die man den Sclaven biet«, das Vertrauen und die Achtung seines ihm noch unbekannten Herrn und seiner übrigen Hausgenossen zu gewinnen.
Die Midianiter verkauften ihn mit großem Gewinn, weit er jung schön und ein gesunder Jüngling war, in Aegypten an Potiphar, des Pharao (Königs) Kämmerer und Hofmeister. B-rstand und ein frommes Gemüth leuchtete aus Josephs Augen. Es wurde ihm Sclavenkleidung angezogen und der Aufseher in Potiphars Hause führte ihn an einem Morgen zu seinem Herrn, der den Fremdling sehen wollte, weil man ihm gesagt hatte, er sey der schönst« Jüngling. Joseph verneigte sich vor ihm ehrerbietig, stand in bescheidener Stellung vor ihm und machte sich gefaßt, die Fragen zu beantworten, die man an ihn thun würde.
Die Schönheit des Jünglings, sein Blick, die Haltung seines Körpers, machte einen angenehmen Eindruck auf Potiphars Herz, er fühlte innere Rührung und Joseph, der ihn nicht aus den Augen ließ, merkte es, daß in seiner Miene ein

