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Joseph. Ich liebte meinen Vater über Al- " les; war ihm immer gehorsam; nie hab' ich ihm Verdruß gemacht.
Potiphar. Da warst du ein guter Sohn und werth der Liebe deines Vaters; aber waren denn deine andern Bruder nicht so gut?
Joseph. Nein, das waren sie nicht uno thaten oft Unrecht, wenn der Vater nicht zugegen war, der es hinterher doch erfuhr.
Potiphar. Du, der Lieblingssohn deines Vaters, besser als deine Bruder, gericthest in Gefangenschaft, bist mein Sclave geworden, das ist mir räthftlhaft! wie ging denn das zu? erzähle.
Joseph erzählte mit kurzen Worten, der Wahrheit gemäß, seine Jugendgcschichte, wie wir sie wissen, und konnte das Zürnen auf seine feindlichen Bruder nicht verbergen. Darauf sagte Potiphar zu ihm: laß dich auf diesen Sessel nieder.
Du bist in Irrthum, ich muß dich Wahrheit lehren.... Als sich Joseph niedergesetzt hatte und sehr neugierig war, was sein Herr ihn lehren würde, sing Potiphar also an:
Du sagst es, ich will es glauben, daß dein Vater ein frommer Mann ist, und daß euer Gott

