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ihn um seiner Frömmigkeit willen, mit zeitlichen Gütern gesegnet hat. Wenn du so gut und folg­sam warst, wie du es gesagt hast, so hat er auch recht gethan, daß er dich liebte. Du bist sein Kind; große Wohlthaten verdankst du ihm, bist ihm eine ewige Liebe und eine ungeheuchelte Ach­tung schuldig. Ohne Fehler ist kein Mensch und, wundere dich nicht, wenn ich welche entdecke, die dem Auge deiner kindlichen Liebe und deiner Ei­genliebe verborgen blieben. Ach, wenn ich diese Liebe, diese Verehrung gegen den Vater in dir schwachen könnte; so möchte ich lieber schweigen, aber deinen Brudern, denen du zu zürnen scheinst, bin ich Gerechtigkeit schuldig. Vielleicht kann ich es auch verhindern, daß sich deine Abneigung ge­gen sie, die ich natürlich finde, nicht in Haß ver­wandelt.

Dein Vater tragt zunächst die Schuld, daß deine Brüder nicht so gut geworden sind, als du; daß sie ihn nicht so liebten und nicht so gehorsam waren als du; daß sie in seiner Abwesenheit Un­recht thaten, dich sogar tödten wollten, und an die Midianiter verkauften.