er'ö morgen verlieren konnte, und Schmerz und Leid so zu errragen, als ob es leicht gestillt wer­den kann. Seine Hoffnung auf Gott allein setzen, das ist die rechte Weisheit, denn vor ihm ist nichts unmöglich.

Man kann sich's leicht denken, mit welcher Angst der alte Jakob sich nach der Rückkehr seiner Söhne sehnte, und daß er den Schmerz nicht zu überleben fürchtete, wenn ein Unfall sie betroffen hatte und er im Leben den geliebten Benjamin nicht wieder umarmte. Sein Haus war ein Kla- gchaus geworden, in dem auch seine Schwieger­töchter mit ihren Kindern und, Simeons Gattin insbesondere, seufzte.

Aber da kamen auf einmal die schmerzvoll Ersehnten an. Sie brachten ihnz die überraschende Nachricht, die sein ganzes Herz, welcher er erst sogleich nicht glauben konnte, erschütterte: Joseph lebt noch und ist ein Herr von ganz Aegpptenland. Sie wiederholten ihm Josephs Worte. Erst als er die Wagen und die Geschenke sah, welche der dankbare Sohn ihm zusandte, da gingen ihm die Augen auf, da wurde der Zweifel in ihm zur Gewißheit, sein Leben verjüngte sich, er konnte