sich kaum in sein Glück finden. Ach, rief er mit dankbarer Rührung aus: daß mein Sohn Joseph noch lebt, das ist mehr- als ich im Leben erwar­ten konnte Eh ich sterbe, muß ich hin zu ihm und ihn sehen!.... Jetzt richtete er seine Augen zum Geber alles Guten empor, der eine lange Traurigkeit in Freude und Entzücken verwandelt, und betete: Allmächtiger, wie groß und herrlich ist dein Name in allen Landen! du segnest mein Al­ter wunderbar, ich kann es nicht begreifen!

Man zögerte in dem armen Kanaan nicht lange mehr, wo der Hunger Krankheit und Tod, Schmerz und Thränen verbreitete, und machte sich auf den Weg nach Aegypten. Aber Jakob verließ das Land seiner Väter nicht, ohne dem höchsten Regierer seiner Schicksale bei Ber-Saba ein Dank- opfer zu bringen, Mit acht und sechszig Seelen, mit seinen zahlreichen Heerden, zog der hochbeglück­te Vater, dem ein neues Leben aufgegangen war, in Aegypten ein. Juda wurde zum Joftph vor- ausgesandt, damit er ihm, das für ihn bestimm­te, an Viehweiden reiche Goscn anweisen ließ, waS zu feiner Niederlassung erwählt war.

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