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„Wir brauchen keinen Sittenprediger, und wenn Du Dich nicht Deines Weges trollst, kannst Du gleich Bekanntschaft machen mit den harten Kolben unsrer Schießgewehre."
„Wenn wir Unrecht thun,' schrie ein Zweiter, „so ist dies unsre Sache, und braucht kein Andrer sich d'rein zu mengen. Eine Hand voll Gold an unsre Priester und eine stattliche Wachskerze vor das Bild der heiligen Mutter, macht unö wieder frei von Sünde; und wer wird sich um solcher Kleinigkeit willen eine Freude verderben lassen!"
„Wenn das Gold, das Erich Gott gegeben, damit Ihr es weise und gut verwenden sollt, nur dazu dient, um Eure Verbrechen zu beschönigen, und Euch zu sündlichem Thun verleitet, so wird Euch der unselige Reichthum wieder entzogen werden, ehe Ihr es denkt. Er ist Euch schon zum Fluche geworden, und statt Euch solch wilder Freude zu überlassen, solltet Ihr in Euer Kämmerlein gehen und Gott bitten, daß er Euch den rechten Segen ziehen lasse aus Eurem unverdienten Glück. Achtet meine Warnung nicht gering, denn ich sage Euch: die Goldadern des Rathhausberges werden versiegen, wie in Eurer Brust jede bessere und gute Regung untergegangen ist."

