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segnete den Entschluß, ihn auS ihrer Nahe entfernt und unter so richtige Leitung gebracht zu haben. ES hatte ihr ein schweres Opfer gekostet, aber jetzt genoß sie schon die ersten Früchte desselben. Sie reiste mit frohem, dankbarem Herzen am andern Tage wieder ab, völlig beruhigt über Theobald, der ihr den Abschied auch in keiner Weise erschwerte, sondern ihr immer wieder freundlich zunickte, wenn sie sich aus dem Wagen zurück bog, und mit der gesunden Hand seine Mütze so lange schwenkte, als er die Equipage der Mutter zwischen den Feldern Hinrollen sah. —
Und jetzt hielt er sich selbst und seinem Lehrer Wort. Er wurde ein andrer Mensch und befand sich selbst am wohlsten dabei. Wenn die Neigung zu trotzigem Eigenwillen über ihn kam, durfte er nur an die demüthigende Zurechtweisung denken, die er durch Toffel erfahren, und die noch obenein so schmerzhafte Folgen für ihn gehabt hatte. Die Lüge aber, selbst diejenige, welche er sich noch zuweilen unter dem beschönigenden Namen einer „Nothlüge" erlaubt hatte, vermied er mit der strengsten Gewissenhafrig- kcit, seit er eingesehen, daß sie früher oder später doch immer an den Tag komme und dann viel härtere Folgen nach sich ziehe, als ein offenes Geständniß. Auch hatte er jetzt nichts mehr zu verheimlichen oder zu beschönigen, seit er

