die Befehle >e»ies lieben Lehrers mit Freudigkeit erfüllte und täglich mehr einsah, wie dieselben immer nur sein Bestes bezweckten. Freilich kam noch so Manches, was unsrem verwöhnten Theobald schwer genug wurde, aber er hatte viel Schwereres und Traurigeres als Folge seiner früheren Handlungsweise erfahren, also daß er im Vergleich dazu es
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immer noch leicht fand und dabei von dem Gefühl dcö Nechtthuns unterstützt und belohnt wurde.
An dem kleinen Emmo hing er jetzt mit seltener Liebe; der kleine Bursche war ihm in vielen Dingen ein so gutes Vorbild gewesen und hatte immer ein hübsches und lehrreiches Mährchen zur Hand, wenn Theobald einmal traurig oder zaghaft wurde; er half ihm bei allen Arbeiten und feuerte damit den viel älteren Knaben an, etwas Tüchtiges zu lernen, so daß Theobald ihm den. größten Dank schuldig war. Da Emmo keine Eltern mehr hatte, sondern von seinem Vormunde nach Wiesau in Pension gegeben worden war, hatte Theobald keinen großem Wunsch, als seinen kleinen Freund zu dem immer näher rückenden WeihnachtS- feste mit nach Hause nehmen zu dürfen, und Herr Ubert versprach es ihm unter der Bedingung, daß er es im Rechnen, wogegen Theobald immer noch den alten Widerwillen bezeugte, bis zu einer gewissen Fertigkeit bringe; und nun

