schon ganz besorgt über das lange Ausbleiben ihres Soh- neS unter den bereits angezündeten Lichtern des Christbaumes stand.
Mit welcher Freude und Herzlichkeit gab Theobald selbst den geringsten Dienstleuten des Hauses die Hand — er war ja zu glücklich, wieder in der lieben, schönen Hei- niath zu sein. Aber wer trat da ganz verschämt in'ö Zimmer und drehte sein blaues Mützchen ganz unbarmherzig zusammen? Das war ja der kleine Bursch aus der Mühle, und seine Bäckchen waren heute vor Freude und Kälte noch viel röther, als da er Theobald im Walde begegnete. Er trug ein Körbchen am Arm, darin große rothe Haselnüsse lagen, so schön und voll, wie sie selbst im Garten der Gräfin nicht wuchsen, die brachte er Theobald und sagte treuherzig: „Bist Du noch böse, daß ich Dir die Bromm- beeren nicht gegeben habe? ES war wohl nicht recht von mir, aber ich hab' die Schwester gar so lieb, und da war ich denn ein Trotzkopf. Laß Dir dafür die Haselnüsse recht gut schmecken; wir haben nur einen Strauch in unserm Garten, die sollen aber alle Dir gehören; denn Deine schöne Uhr hat mir gar zu viel Freude gemacht." —
Ganz beschämt nahm Theobald das Körbchen mit den schönen Haselnüssen und sagte: „Du kannst mir noch etrvaS
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