Freude nicht, welche die Eltern den guten Mädchen, Emma -und Mathilde, machten.

Wie freuet ihr euch, wenn Wechnachten kömmt, wo ihr immer beschenkt werdet! Da giebt es schöne Bilder­bücher, Puppenküchen, Wiegenpferde, Schiebkarren, De­gen und Flinten, neue Kleider, Kuchen, Aepfel und Nüsse, und noch hundert andre schöne Sachen. Und vor Allem * der glänzende Zuckerbaum! Ihr könnt die Zeil kaum erwarten bis der Abend kömmt, wo die vielen Lichter an dem herrlichen Baume brennen und die Geschenke auf dem großen Tische liegen; ihr lachet und hüpfet vor Freude.

Aber wenn sich gute Kinder freuen, da müssen die unartigen traurig sein. So ging's dem bösen Anton am Weihnachtsabend.

Die Stubenthür wurde aufgethan und die Kinder eilten an den Tisch, um ihre Geschenke zu suchen. Die Mutter wies der artigen Emma und dem kleinen Ma» thildchen die Stellen an, wo die kleinen Puppen, die Körbchen, die Schüsseln und Teller, die Eßwaren für sie lagen. Aber auf der Seite de§ Tisches, wo Anton leine Geschenke, vielleicht eine Peitsche, ein Pserd, und