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Doch ach! Wie Viele sind noch fern Von seinen theuern Gnadenarmen,

Und kennen nicht den guten Herrn,

Nicht seine Treue, sein Erbarme».

O wüßten sie von seiner Liebe,

Sie kämen, bis kein'S übrig bliebe!

O Christen! Nehmt des Werk's euch an,

Undwehret ihnen nicht zu kommen!" Zwar Vieles wurde schon gethan,

Das Werk hat lieblich zugenommen.

Doch zählet manches Land der Todten Auch noch nicht Einen Friedensboten.

O Kinder! Laßt euch das Gedeihn Der Heiden auch zu Herzen gehen!

Möcht' euch dieß Buch ein Aufruf sein,

Für Jung' und Alte recht zu stehen,

Damit bis an der Erden Ende Der Vater treue Schnitter sende!

Ihr seht, die Felder reifen schon;

Die Ernte naht, die Garben winken,

So laßt uns denn vor Gottes Thron Noch mehr als bisher niedersinken,

Und für der Heidenkinder Leben Auch freudig unser Scherflein geben.

Diac. Uebelm