XI
Reise von sieben Missionskindern von St. Thomas nach Europa, im Jahre 1828 .
Aus dem Tagebuche der Wittwe des Missionars G ö tz, unter deren Aufsicht die Kinder die Neise gemacht haben.
1 Der Abschied.
Als ich mich nach dem Heimgang meines seligen Mannes entschlossen hatte, nach Europa zurückzukehren, erhielt ich am 12. März die Weisung, mich eilig mit meinen zwei Kindern von St. Jan nach St. Thomas zu begeben, weil Kapitän Tosbi, mit dem ich reisen sollte, den 20. März abzusegeln gedachte. Mein Wilhelm war damals 5</ 2 , und Philippine 2*/ a Jahre all. Den 1-lten gegen Abend kamen wir glücklich in St. Thomas an. Die christlichen Neger, die von unserer Reise gehört hatten, brachten eine Menge Lebensmittel zusammen, damit die Kinder, zu denen sie eine vorzügliche Liebe haben, auf der langen Reise doch ja nicht Noth leiden möchten. Hühner, Eier

