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gegriffen hätte. Auch wir Erwachsenen hatten von Uebelkeit zu leiden, konnten jedoch die Kinder ungehindert pflegen. Den ölen früh, da sich das Wetter aufklärte, führte unS ein sanfter Nordwind bis in den Hafen von Lichtenfels. Etwa anderthalb Stunden weit davon kamen die Missionare Flügel und Fleig uns entgegen, bewillkommten uns herzlich, und nachdem der Ka­pitän fünf Kanonenschüsse gethan hatte, war daö Schiff bald von einem Schwärm von Kajaken und Weiberbooten umgeben, die unö mit vielem Vergnügen bis in den Hafen begleiteten. Der Ka­pitän dachte in acht Tagen hier fertig zu werden; eS währte aber beinahe drei Wochen, in welcher Zeit wir uns mit unsern alten Bekannten vergnügten und zu unserm Segen den grönländischen Versammlungen beiwohnten.

2. Reise nach Leith in Schottland.

Nach abermaligem herzlichem Abschied von der hiesigen lieben Gemeine segelten wir am 25. Sept. mit so gutem Wind wieder ab, daß wir am dritten Tage schon bei Statenhuuk waren und also Grönland in den Rücken bekamen.

Die Kinder hatten sich schon lange vorher auf daö Engelfeft (den Michaelistag) gefreut, wie sie an demselben singen wollten; aber ach! es wurde ein Tag voll Schrecken ohne gleichen. Denn nachdem wir früh Morgens eine Singstunde gehalten hatten, ent-

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