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Ecke gebraucht werden konnte. In den ersten Tagen der Woche kamen schon etliche 40 Pfosten auf den Platz.

Die Weiber und Kinder thaten auch ihr Möglichstes. Ein guter weißer Nachbar, der auch Freude an der Sache hatte, gab einige Wagen voll Trasch, das Dach zu machen. Ein christli­cher, englischer Kapitän, welcher in der Nähe wohnte, gab 5 Thaler, um Nägel und eiserne Bänder für Thüren und Laden zu kaufen. Ein Kaufmann gab Ausschußbreiter. Kurz, in einer Woche war alles beisammen, so daß man am Samstag, wo die Neger frei hatten, daö Haus aufrichten und decken konnte. Alt und jung arbeitete mit der größten Freude daran; und den andern Tag, Sonntags nach der Predigt, fand die feierliche Einweihung Statt. Wer hätte das vor acht Tagen gedacht?

Das war nun für die Eltern eine große Freude, daß sie ein Haus hatten, wo sie ihre Kinder hinschicken konnten, während sie selbst auf's Feld gingen, und wo dieselben unter guter Aufsicht buchstabiren und lesen lernten. Aber die Kinder freuten sich noch viel mehr. Anstatt alle Morgen mit der Ruthe zusammen getrie­ben zu werden, und auf's Feld gehen zu müssen, wo sie den ganzen Tag in der Hitze oder in Koth, ohne Kleidung verbringen mußten, konnten sie nun zusammen im Schirm und Schatten sitzen. Die Eltern schafften ihnen auch Hemden oder Kittel an, woran sie vorher nie gedacht hatten.