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Seliges Ende der kleinen Negerin Johanna.
(Gestorben auf Antigua 1839.)
Nach dem Aulsatz eines schwarzen Kchullehrers.
Am Sonntag Nachmittag besuchte ich die kleine Johanna, und fand sie sehr leidend. Als ich sie fragte: „Johanna, fürchtest Du Dich vor dem Tode?" antwortete sie mit freudigem Blicke: „O nein!"—Ich fuhr fort: „Wird unser Heiland Dich zu sich in den Himmel nehmen?" Antwort: „Ja, daS will Er, denn Er hat gesagt: Lasset die Kindlein zu mir kommen." Fr. „Hättest Du die Wahl zwischen Reichthum und unserm Heiland, was würdest Du wählen?" Antw. „Unsern Heiland." Ja, aber was hat Er Dir gethan, daß Du Ihn so sehr liebest? Antw. „Er hat alle meine Sünden weggenommen."
Ich sang nun einige Verse mit ihr. Sie stimmte so herzlich mit ein, daß ich fürchtete, sie möchte sich zu sehr anstrengen, und daher mit einem Gebete schloß.
Am Montag, als ich die Schulkinder entließ, kam ihre ältere Schwester, und sagte weinend, sie erwarte kaum, Johanna noch am Leben zu finden, wenn sie heim käme. Ich eilte zu ihr, und als ich an ihrem Bette Platz nahm, schien sie sehr aufzuleben. Ich fragte: „Johanna, wo gehest Du hin?" Sie erhob Hand und Stimme, zeigte aufwärts, und sagte: „Schul-

