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die Nachtfröste stärker werden; wenn es wieder öfter schneit und stürmt: — da ist auch, säst ohne Herbst, der Winter vor der Thüre.
Schon im Oktober sieht eö winterlich genug aus. Die Erde ruht unter einer dicken Schneedecke. Die nahen Teiche sind fest zugefroren. Die See ist oft noch wärmer als die Luft. An heitern, kalten Tagen steigt daher ein starker Dampf aus derselben auf.
Um diese Zeit galt es auch für mich, täglich einige Stunden bei dem ledigen Missionar in die Schule zu gehen, um in Grönland wenigstens lesen, schreiben und rechnen zu lernen. Ich erinnere mich, daß ich meinem geliebten Lehrer einmal einen Beutel mit dänischer Scheidemünze, die man Seßlinge nennt, übergab, damit er mir von Zeit zu Zeit einige derselben als Belohnung wieder gebe. Wirklich zog ich nach und nach meine Seßlinge alle wieder ein.
Glaubet aber nicht, daß ich in dieser Zeit den ganzen Tag in der Stube am warmen Ofen verbracht habe. O nein, im Gegentheil; es verging fast kein Tag, wenn es nicht zu arg stöberte und schneite, an dem ich nicht mit den Mägden eine kleine halbe Stunde weit, mit einem von ihnen gezogenen Schlitten gegangen wäre, um Wasser zu holen. Oder ich begleitete meinen Vater, wenn er auf die Nipp er- (Rebhühner) Jagd ging.
Ein besonderes Vergnügen war für mich das Schneeschuhlaufen. Ihr werdet gewiß auch gern eine Probe mit

